Der RHC Wolfurt musste im Meisterschaftsspiel der NLA in der Hockeyarena Wolfurt eine klare 0:5-Niederlage gegen den RHC Wimmis hinnehmen. Trotz eines ordentlichen Beginns und einer engagierten Leistung, speziell in der ersten Hälfte, entschieden die Gäste die Partie im zweiten Abschnitt innerhalb weniger Minuten.
Die Vorarlberger starteten konzentriert in die Begegnung und boten dem Tabellenzweiten selbstbewusst die Stirn. Erst in der 11. Minute gelang Wimmis der Führungstreffer durch Ramon Meier. Wolfurt versuchte in der Folge, das Kommando zu übernehmen, erarbeiteten sich hochkarätige Abschlüsse, die aber immer eine Beute des Schweizer Torhüters blieben.. Mehrere Timeouts auf beiden Seiten unterstrichen die taktisch geprägte erste Halbzeit, die mit dem knappen Rückstand für die Hausherren endete.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie zugunsten der Gäste. In der 36. Minute erhöhte Sandro Meier in Überzahl durch einen Weitschuss in die Kreuzecke auf 0:2, nur knapp zwei Minuten später traf Ramon Meier, nach einem Deckungsfehler, erneut zum 0:3. Wolfurt verlor in dieser Phase den Zugriff, während Wimmis sehr effizient agierte. Ein glücklicher Treffer durch Sandro Meier in der 40. Minute sorgte endgültig für die Vorentscheidung zu Gunsten der Niedersimmentaler.
Den Schlusspunkt setzte Jonathan Brand in der 48. Minute mit dem Treffer zum 0:5-Endstand, das aufgrund der zweiten Hälfte auch verdient an die Gäste ging.. Damit fiel das Resultat am Ende zwar deutlich aus, spiegelt jedoch vor allem die Effizienz von Wimmis im zweiten Durchgang wider. Für den RHC Wolfurt gilt es nun, die Partie rasch aufzuarbeiten und in den kommenden Spielen wieder wichtige Punkte im Kampf um die Play-off-Plätze zu sammeln.
Raiffeisen RHC Wolfurt – RHC Wimmis 0:5 (0:1)
RHC Wolfurt:
Jon Minarro, Alexander Prutsch, Aurel Zehrer, Daniel Zehrer, Ferran Puig, Elias Mark, Tobias Kirchberger, Enrique Biedma, Arnau Dilme, Kilian Laritz
RHC Wimmis:
Joel Iseli, Pedro Filipe Pinheiro da Costa, Jonathan Brand (1), Simon Brand, Keita Graf, Ramon Meier (2), Sandro Meier (2), Jonathan Pfähler, Loris Thönen, Patrick Wittwer
